RAUCHEN & STRESS Alles was du wissen solltest

Ich habe hier etwas super interessantes für dich zum Thema Rauchen & Stress. In diesem Blog zeige ich dir, was es mit Rauchen & Stress auf sich hat.

Auch schauen wir uns gemeinsam an, wieso Nichtraucher oft entspannter sind als Raucher. Und natürlich zeige ich dir auch, wann Stress gefährlich wird und wann er gut für uns ist.

Am Ende zeige ich dir noch eine effektive Technik direkt aus meinem effektiven und beliebten Kurs: „STRESSTASTISCH 2.0 – trotz Stress phantastisch fühlen.

Um nichts zu verpassen lese einfach bis zum Schluss. Ich freu mich drauf. Lass uns gleich anfangen.


Die Glücksmacher Nikotin & Dopamin

Ziehst du an einer Zigarette oder einem Dampfer der Nikotin enthält, dann gelangt dieses in deinen Körper. Es dockt in einem Bereich in deinem Gehirn an, welcher besonders Zugänglich für Nikotin ist. Dem Nucleus accumbens.

Dieser Bereich des Gehirns ist ein Teil des so genannten Belohnungszentrums. D.h. jedes Mal wenn du Nikotin in deinen Körper lässt, signalisierst du deinem Gehirn:“ AAAAAHHHH, Belohnung.“ und da wir Menschen nachdem Gesetzt von Lust & Unlust funktionieren, nehmen wir alles an was uns Spaß macht.

Das Nikotin dockt sich nun an deine Nervenzellen an und sorgt dafür, dass ein Hormoncocktail ausgeschüttet wird. Zum einen Dopamin.

Dopamin ist ein Hormon & Neurotransmitter (Neurotransmitter leiten Informationen zu den Zellen). Es steht mit folgenden Dingen in Verbindung: Glück, Süchten, doch auch mit der Möglichkeit Lerninhalten zu verinnerlichen. Wir bringen uns das Rauchen und Dampfen halt selbst bei.

Ebenfalls werden Noradrenalin und Adrenalin ausgeschüttet. Zwei Hormone, die die so genannte akute Stressantwort auslösen. Der Körper fährt nun also hoch. Der Blutdruck steigt, die Atemfrequenz erhöht sich. Wir sind in Alarmbereitschafft.

Die akute Stressantwort ist nur von kurzer Dauer. Z.b. wenn du dich erschreckst, du eine Aufgabe machen darfst, die du noch nicht kennst oder dich auf etwas freust.

Gleichzeitig setzt der Körper noch ein weiteres Hormon frei. Das Cortisol. Dieses Hormon soll uns in Alarmbereitschaft halten, aufmerksam machen. Deshalb wird dieser Vorgang auch lange Stressantwort genannt.

Deshalb hat Rauchen auch einen konzentrationsfördernden Effekt. Denn unser Fokus verstärkt sich durch die Stresshormone. Während Noradrenalin und Adrenalin schnell wieder abgebaut sind, kann das Cortisol auf Dauer jedoch einen negativen Einfluss auf unseren Körper nehmen. Es macht uns mit der Zeit krank.

Dieser ganze Chemiecocktail wird ausgeschüttet, wenn wir Nikotin zu uns nehmen. Sind wir nun gestresst und rauchen eine Zigarette oder ziehen an unserem Verdampfer, dann sorgt das Nikotin dafür, dass es uns besser geht.

Wir verbinden also eine Emotion mit damit.

Zug an der Zigarette oder Dampfer = Weniger Stress und gutes Gefühl

Hierdraus entsteht nun eine Gewohnheit. Wir haben uns beigebracht: „Ich brauche eine Zigarette oder etwas zum Dampfen, damit ich meinen Stress abbauen kann“. Ein Zug reicht dafür aus. Denn Nikotin kann uns schon nachdem ersten Zug abhängig machen.

Nun sprechen wir immer wieder unser Belohnungszentrum an. Dadurch bekommen wir ein gutes Gefühl und schon sind wir in einem Kreislauf gefangen.

Jetzt kommt noch unser Kopf ins Spiel. Weil wir auf der körperlichen Ebene ein gutes Gefühl haben und wir uns eine Gewohnheit antrainierten, beginnen wir uns Gründe zu suchen, uns selbst zu erklären wieso wir rauchen.

Wir sagen sowas wie:“ Ich brauch jetzt erst einmal ein Zigarettchen gegen meinen Stress“, oder „ Erstmal schön den Apfelgeschmack ausprobieren bei meiner neuen E-Zigarette, dies entspannt mich noch mehr.“

Kommt jemand in unser Leben und sagt uns, dass rauchen schädlich ist, suchen wir uns Ausreden, damit wir weiter machen können mit unsrem verhalten.

„Ach, es gibt viele Raucher die alt geworden sind“, „Ich rauche ja nicht viel“, „Nur durch rauchen kann ich meinen Stress reduzieren“ usw.

Jetzt laufen wir durch die Welt und erzählen uns und allen anderen Menschen, wie toll es ist bei Stress zu rauchen oder dampfen. Das dies ein Mythos ist, wollen wir nicht wahr haben.


Die Wahrheit

Anstatt dich abhängig von einer Substanz zu machen, um deinen Stress angeblich zu reduzieren, solltest du Techniken lernen, mit denen du es von dir aus erreichen kannst.

Stress können wir zu einem großen Teil kontrollieren. Hast du mehr Möglichkeiten mit deinem Stress umzugehen, dann brauchst du auch keine Substanzen, die dich entspannen. Denn innerlich bist du entspannt.

Du weißt, in der Ruhe liegt die Kraft und in der Kraft liegt die Ruhe.

Denn die Wahrheit ist, Raucher und Dampfer sind alles anderes als entspannt. Auch wenn sie es immer wieder betonen.

Sie leiden an dem ständiger Druck auf die Uhr zu schauen, wann sie endlich wieder eine rauchen können. Bekommen Sie ihre Raucher- oder Dampfpausen nicht, dann werden sie unruhig, nervös, ja sogar gereizt sowie aggressiv.

Hinzu kommt das schlechte Gewissen. Tag ein Tag aus, in der Gewissheit zu leben, der eigenen Gesundheit zu schaden ist alles andere als entspannend.

Dieses seltsame Gefühl zu haben, wenn Raucher und Dampfer ihren Kindern erzählen keine Drogen zu nehmen oder aktiv etwas für ihre Gesundheit zu tun, nur um sich selbst kurz danach wieder den nächsten Nikotinkick zu setzen. Wir wollen oft ein Vorbild sein, scheitern jedoch an uns selbst.

Nachts noch los gehen und Kippen kaufen, oder wieder die Bonuszahlung von der Arbeit verbrennen. All dies stresst uns in Wahrheit anstatt uns zu entspannen.

Ich habe es bei zahlreichen Menschen erlebt, denen ich geholfen habe rauchfrei zu werden. Diesen inneren Druck, dieses Wissen sich Lebensjahre zu klauen. Diese Menschen waren alles andere als entspannt.

Hast du wieder einmal einen stressigen Tag? Dann schaue dir doch einfach mein Video – Bessere Stimmung in 30 Sekunden bekommen – an.

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Wie entsteht Stress?

Jeder kennt ihn, jeder hat ihn und niemand will ihn so wirklich bei sich haben. Die Rede ist von Stress. Dieser ist auf gar keinen Fall generell schlecht. Vielmehr geht es um die Häufigkeit und Dauer, wie wir Stress erleben.

Zu viel ist einfach zu viel. Stress ist eine Anpassungsreaktion auf bestimmte Situationen. Hier ein paar Beispiele.

Beispiel 1: Tiere die jagen, empfinden Stress. Eine Löwin die eine Antilope jagt, empfindet Stress, denn sie braucht die Nahrung zum überleben. Für sich und ihre Kinder. Die Antilope empfindet Angst, weil sie über ihr Überleben kämpft. Das gleiche Gefühl von Stress, zwei unterschiedliche Auslöser.

Beispiel 2: Tim streitet sich mit Jim. Beide schreien sich an, wie fürchterlich inkompetent der andere doch wäre. Dies löst in beiden Stress aus. Der Mechanismus bleibt gleich.

Beispiel 3: Lukas und Susi schreiben beide ihre Abschlussprüfung. Beide sind ein wenig nervös und gestresst. In diesem Fall ist ein bisschen Stress super, denn er schärft ihren Fokus. Beide haben gut gelernt und sind trotzdem ein wenig nervös.

Stress macht also Sinn, da wir durch ihn bestimmte Situationen besser bewältigen können. Gerade wenn wir den so genannten Akuten Stress erleben (Du erinnerst dich? Adrenalin, Noradrenalin), ist es okay. Denn dieser ist nur von kurzer Dauer. So wie in unseren Beispielen.

Zu einer Gefahr kann Stress werden, wenn er chronisch wird. Deshalb heißt der krankmachende Stress auch Chronischer Stress.

Wie ich bereits erwähnte ist das Hormon Cortisol hierfür hauptverantwortlich, denn es kann viele negative Auswirkungen auf unseren Körper haben.

Beispiel 1: Erika ist eine totale Workaholikerin. Sie hat einen Hauptjob von 40 Stunden die Woche und arbeitet dann noch an ihren freien Tagen im Nebenjob mindestens 4-6 Std. pro Tag. Sie hat kaum Zeit für sich. Auch wenn sie den Stress als positiv empfindet, sind die Auswirkungen für ihren Körper trotzdem negativ.

Beispiel 2: Max ist ein Helfertyp. Überall wo jemand Hilfe braucht ist er dabei. Er kann jedoch nicht NEIN sagen. Dies geht sogar soweit, dass er sich oft für andere verausgabt. Für sich selbst investiert er keine Zeit. Er denkt sich: “Andere sind wichtiger als ich“. Für ihn ist es normal, doch sein Körper reagiert mit Stress.

Haben wir zu viel Stress, dann schaden wir uns. Selbst wenn wir den Stress als gut empfinden. Stress ist eine Reaktion, die in uns gespeichert ist.

Ein gutes Stressmanagement setzt daran an, den krank machenden chronischen Stress zu reduzieren. Sind wir ständig auf einen zu hohem Level, kann dies fatale Folgen für uns haben.

Depressionen, Burnout, Nervenzusammenbrüche, Gewichtszunahme, Diabetes, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit, sind nur einige wenige Auswirkungen.

Es ist eine einfache Formel.

Zu viel Stress = Steigendes Krankheitsrisiko


Wir haben die Kontrolle

Bei Stress laufen auf der körperlichen Ebene Reaktionen ab, gegen die wir uns nicht wehren können. Was wir jedoch tun können ist mit unserem Stress anders umzugehen. Was den einen stresst, lässt den anderen kalt. Lass mich dir dies an Hand eines Beispiels erklären.

Julia ist in Eile, weil sie zu einem wichtigen Termin darf. Sie hat jedoch sehr starken Durst und möchte noch schnell einen Saft trinken. Als sie den Saft aus dem Kühlschrank holt, fällt dieser runter. Julia fängt an sich zu ärgern:“ Wieso passiert dies immer mir?“, „Der Tag wird heute sicherlich wieder schlimm, so wie der anfängt“ usw.

Und du weißt sicherlich schon was passiert. Julias Tag wird schrecklich. Nun zu Sabine. Auch Sabine hat einen wichtigen Termin. Auch sie hat Durst und auch ihr fällt die Saftflasche herunter.

Sabine holt ganz schnell einen Lappen, wischt den Saft auf und nimmt sich stattdessen ein Glas Wasser. Sie sagt sich: “Ach dies kann mal passieren, davon lasse ich mir die Laune auf gar keinen Fall vermiesen“

Trotz dieses Vorfalls ist der Tag von Sabine ein super Tag. In solchen Situationen haben wir die Kontrolle, ob wir gestresst sind oder nicht.

Genauso verhält es sich mit damit zu erkenne, ob Rauchen wirklich entspannt. Wie du jetzt bereits weißt ist dieser Gedankengang von uns selbst antrainiert.

D.h. im Umkehrschluss, sind wir bereit uns zu erlauben uns einzugestehen, dass wir die Zigaretten oder Dampfer gar nicht brauchen, damit wir unseren Stress reduzieren können, passiert schon etwas fast magisches.

Wir gewinnen die Kontrolle über unser Leben zurück. Vorher haben wir uns durch einen brennenden oder dampfenden Gegenstand kontrollieren lassen. Wir ließen uns fremdbestimmen.

Frage dich: “ Möchte ich ein selbstbestimmtes Leben oder ein fremdbestimmtes Leben führen?“ Ist deine Antwort: „Selbstbestimmt“, dann hast du einen riesen großen Schritt in eine Richtung gemacht, wo du in der Lage bist deinen Stress zu kontrollieren.

Sagst du: „Fremdbestimmt“, dann rauche und dampfe einfach weiter und mache dich abhängig von einem Gegenstand. Somit raubst du dir sämtliche Macht etwas positives für ein entspanntes Leben zu tun, weil du dich abhängig machst.

Wahre Entspannung und Ruhe kommt aus dir selbst heraus. Menschen die meine Traumreisen gemacht haben, wissen wovon ich rede. Falls du sie noch nicht getestet hast, dann hole es doch jetzt einfach nach.

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Du brauchst Antistresstechniken

Menschen die mit ihrem Stress besser umgehen können, haben über eine gewisse Zeit Antistresstechniken erlernt. Diese Techniken helfen dir dabei ein entspannteres Leben zu führen. Je größer dann dein Werkzeugkoffer ist, desto höher ist deine Chance, in verschiedenen Situationen ruhig zu bleiben.

Ich zeige dir nun gleich einen kompletten Ausschnitt aus meinem beliebten und effektiven Kurs: STRESSTASTISCH 2.0. Mit 19 Antistresstechniken. Diese kannst du ganz einfach in dein Leben einbauen.


INTERESSE GEWECKT?

DANN HOLE DIR DOCH STRESSTASTISCH 2.0

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